Fangirl Mia: Buch vs. Film

Fangirl Mia: Buch vs. Film

Buch vs. Film: Newt
Buch vs. Film: Four

Aktuell werden direkt zwei Verfilmungen von Jugendbüchern auf den Markt geworfen, die ich sehr gerne gelesen habe: „Divergent“ von Veronica Roth und „The Maze Runner“ von James Dashner. Man weiß ja: Buchverfilmungen sind immer so eine Sache, da die Charaktere FAST IMMER anders rüber kommen oder aussehen, als man sie sich vorgestellt hat. Beste Beispiele für mich sind Theo James als Four aka Tobias Eaton (Trailer: „Divergent“) und Thomas Sangster als Newt (Trailer: „The Maze Runner“). *Puh*! Natürlich ist es rein subjektiv, dass ich die beiden als fehlbesetzt empfinde, aber jede neue Buchverfilmung  bringt mich mehr und mehr dazu, zu hoffen, dass die restlichen meiner literarischen „Schätzchen“ unverfilmt bleiben.

„Day breaks the riot“

(Für mich) positive Ausnahmen wie „Harry Potter“ oder „The Hunger Games“ sind einfach viel zu selten. Da hänge ich doch deutlich lieber den Bildern in meinem Kopf nach .

Hier (also links unten) noch ein Beispiel zum Thema (glücklicherweise noch) nicht verfilmte Bücher: June Iparis und Day aus der „Legend“-Trilogie von Marie Lu. Die Story kam mir, nachdem ich schon so einige Bücher dieses Genres gelesen habe, recht bekannt vor, aber nichtsdestotrotz, mag ich die Reihe. Gerade für „Divergent“-Fans, ist sie doch recht empfehlenswert!

Eure Mia

9 Kommentare zu “Fangirl Mia: Buch vs. FilmSchreib etwas →

  1. Das sind keine guten Beispiele für Digitalfilme, denn das sind eher „Trick-Filme“. Die Zukunft der Digitalfilme läuft dahin, dass du gar nicht mehr erkennst, dass das alles nur computergenerierte Modelle sind. Hast du noch nie ein Digital-Art-Bild gesehen, bei dem du zuerst dachtest, dass sei ein echtes Foto? Technologisch ist es immer weniger schwierig etwas „echt“ aussehen zu lassen und auch immer billiger. Man könnte einfach Schauspieler (oder beliebige Menschen) „einscannen“ inkl. Mimik, Gestik und Stimme und dieses digitale Modell dann in einer Datenbank speichern. Für Filmproduzenten wird es dann viel billiger sein ein digitales „Tom Cruise“-Modell für den eigenen Film zu kaufen als dem echten Tom Cruise eine Millionen-Gage zu zahlen.

    So wie Computer es für Menschen einfacher machen selbst künstlerisch aktiv zu sein, so wird es auch einfacher für Menschen ihre eigenen Filme zu machen, einfach weil die Technologie so vieles vereinfacht und verbilligt: Schauspieler sind auch nur „Werkzeuge“ in den Händen eines Filmemachers wie es Zeichenbrett und Tablet für einen Künstler sind. Macht man die Werkzeuge für alle erschwinglich, dann entscheidet nur noch das Können des Künstlers über die Resultate, nicht das Geld.

    Mal andersherum: Hier hat ein russischer Makeup-Künstler Fotografien in Kunstwerke verwandelt: http://www.wired.com/rawfile/2014/01/face-paintings/

    p.s.: Irgendwie hab ich wieder Schwierigkeiten zu kommentieren.

    1. Stimmt, das sind tatsächlich eher Trickfilme! Mal schauen, was die Zukunft da aber dann tatsächlich noch anderweitig bringt. Wenn etwas gut gemacht und gut erzählt ist, würde ich mich jetzt auch nicht prinzipiell gegen diese Art des Geschichten erzählens (oder erzählt bekommens) sperren und mir bestimmt auch einen Film mit digitalen „Schauspielern“ anschauen. Aber ganz ehrlich: ich glaube so weit sind wir noch lange nicht. Noch wollen die Menschen doch auch, dass die Figuren von Menschen gespielt werden. Damit man sich mit den Schauspielern identifizieren und sie anhimmeln kann, etc.. Mag sein, dass sich das in der Zukunft mal ändern wird, aber noch gibt es garantiert zu viele Leute, die da eher auf Old School stehen (ich inklusive :-)). Und die Technik ist auch noch nicht weit genug. Andererseits kann sich das natürlich ganz schnell ändern. Mal sehen, was wir so in 10 bis 20Jahren vorgesetzt bekommen.

  2. Oooah, ohne „Divergent“ gelesen zu haben, finde ich, dass jugendliche Hauptdarsteller einfach nicht diese Menge künstlich aufgepumpter Muckis brauchen ……… O_O Ich fand schon Harry Potters durchtrainierten Körper in der Schwimmszene in Teil 4 lachhaft. Ich meine, der Kerl ist ein Zauberer – die Wahrscheinlichkeit, dass er keine Muskeln hat, weil er „Vingardium Leviosa“ kann, ist einfach viel höher. ;)))

    1. Tja, zumal der Hauptcharakter im Buch erst 18 ist. Der Kerl hier sieht wie knapp 30 aus. Daniel Radcliff fand ich nacher auch nicht mehr Harry-mäßig. In den ersten zwei-drei Filmen passte er ja schon gut (auch wenn man sich Teil 1 und 2 nicht anschauen kann, wenn man keinen Hollywood-Zuckerschock bekommen möchte), aber später halt leider nicht mehr. Krasses Gegenbeispiel: Newt in „The Maze Runner“ ist im Buch als der größte und muskulöseste der Jungen beschrieben, da er auch einer der ältesten ist. Und im Film: der letzte Pimpf! Da läuft bei Casting och was schief!!!!

        1. Ach, guck an, tatsächlich! Wusste ich gar nicht, aber andererseits wundert es mich auch nicht. In der Serie spielt ja JEDER mit! Mich kann man ja mittlerweile mit dem guten Mr. Martin jagen. Vor zwei Jahren habe ich die ersten zehn Bände hintereinander weg gelesen. Das war der total Overkill. Am Ende war ich nur noch genervt davon, dass er immer neue Storylines aufmacht und nie was zu Ende bringt. Ich war dann nur noch froh fertig zu sein und seither habe ich weder Lust noch ein weiteres Buch zu lesen, geschweige denn mir die Serie anzuschauen.
          Man, und den dann noch als Newt besetzten. Tststs… .

  3. Da habe ich gute Nachrichten für dich, zumindest für die Zukunft: Mit der Verbesserung der Computertechnologien wird es in Zukunft ohnehin kaum noch Schauspieler geben, da Filme an Computern einfacher und billiger produziert werden können. Und auch die Personen in den Filmen werden nur noch computergenerierte Modelle sein werden und keine echten Menschen.

    Das beste daran ist, dass es dann kein großes Problem sein sollte die Modelle variabel zu gestalten, da es für einen Computer ja kein Problem ist alles inhaltliche beizubehalten und nur die einzelnen Personen in ihrem Erscheinungsbild zu verändern – praktisch so wie wenn man sich bei einem Computerspiel einen Avatar generiert. Dann braucht es nur noch die Möglichkeit Bilder aus unserem Kopf auf den Computer zu bringen (woran auch schon geforscht wird) und der Computer kann den Film dann so anpassen, dass die Personen im Film genau denen in deiner Vorstellung entsprechen. Cool, oder?

    1. Woah, nee! Ich hoffe so weit kommt es nicht. Das finde ich gruselig! Du musst wissen, dass ich nicht so die Freundin des digitalen bin. Klar gibt es da tolle Filme („Ich – einfach uverbesserlich“, „Die Croods“ usw.)und auch tolle Spiele, aber in „Real“-Filmen möchte ich doch lieber auch echte Menschen sehen! Wegen mir muss es auch gar keine bewegten Umsetzungen von Büchern geben. Mir reichen die Bücher so wie sie sind! Ich muss sagen, dass mich Filme (und das obwohl ich ein ziemlicher Filmfreak bin!) selten so gut unterhalten, wie es gute Bücher tun!

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